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Westwärts – Transfamily
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Westwärts

Westwärts – Ausflug nach Duisburg/Köln

von Carlo

Am 2. April war es endlich so weit – ich saß im ICE nach Duisburg. Ich war auf dem Weg zu Christina und Louis, die ich bisher nur aus dem „Internet“ und vom Telefon kannte. Über diese Medien hatten sie mir über die ersten Hürden des Transmannda-seins geholfen – mit ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und vielen Gesprächen. Und praktisch wie sie nun mal veranlagt sind, hatten sie gleich dafür gesorgt, dass ich mir einen Vorstellungstermin bei Dr. Kampmann besorgte. Außerdem wollten sie ein Treffen mit anderen Family – Angehörigen in Köln organisieren. Diese Aussichten sorgten für ziemliche Aufregung in mir.

Der erste Tag wurde gnadenlos verschwatzt. Ich hatte den Eindruck als würden wir uns schon ewig kennen. Am 3. April hatte ich den Termin in Troisdorf. Vor dem Krankenhaus wartete schon Carsten auf uns. Ja, ja – einer hat einen Termin und drei TM’s stürmen den Saal! Dr. Kampmann war leider nicht da, aber sein Vertreter war mir sehr sympathisch. Eigentlich wusste ich gar nicht, was ich dort sollte. Aber das Gespräch war sehr interessant, geprägt von gegenseitigem Interesse und Verständ-nis. (Wer mag da wohl mehr gelernt haben ?- lol)

Da wir noch jede Menge Zeit hatten, wurde Carstens Angebot zu einem zweiten Frühstück angenommen. Pünktlich um 15:00 Uhr standen wir dann aber am Kölner Dom. Zum Glück hatte ich bei Carsten schon ein Foto von Kenneth gesehen, sonst hätte ich vor Überraschung meinen Mund nicht mehr zu bekommen. Obwohl wir noch eine ganze Weile auf Ralf warten mussten, ging uns der Gesprächsstoff nicht aus.

Ich wollte unbedingt den Kölner Dom erklimmen, aber niemand wollte mit. Erst durch meine Drohung, allein hochzuklettern, ließen sich Carsten und Kenneth erweichen. Zur Strafe jagten sie mich dann die Treppen hoch. Zum Glück gab es in Glockenhö-he für 1 Euro etwas Interessantes zu hören. Ich spielte Tourist, um verschnaufen zu können. Es war ein herrlicher Blick von oben runter – nur Carstens Fotografierwut machte mich leicht nervös.

Wieder unten angekommen bummelten wir durch die volle Innenstadt. Besser gefiel mir die Altstadt. Wichtiger als die Sehenswürdigkeiten waren mir aber die Gespräche. Es war so eine angenehme Mischung von Alltäglichkeiten und transspezifischen Geschichten. Und der Humor kam nicht zu kurz. So viel wie an diesem Tag hatte ich schon lange nicht mehr gelacht. Und ich bin bestimmt kein Kind von Traurigkeit. Der Tag klang an einem Tisch im Freien beim Abendbrot aus. Kenneth steckte mich mit seiner erwartungsvollen Unruhe an. Er wollte uns seine Freundin vorstellen – was auch noch klappte.

Am Donnerstag saß ich dann im Garten und hatte eine Menge nachzudenken. Ich träumte auch ein wenig von netten Menschen und was man mit einzelnen so tun könnte/wollte – kurz ich erholte mich. Schließlich war ich im Urlaub. Dazu gehörte auch noch der Besuch von Gasometer und Landschaftspark am Freitag und der Spaziergang am Rhein am Sonnabend. Ich hätte nicht gedacht, dass man sich im Ruhrgebiet so gut erholen kann.

Das Wichtigste für diesen Erholungseffekt waren aber die Menschen. Es war wirklich wie der Besuch bei lieben Verwandten, die mich in meiner Art akzeptieren und annehmen.

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